Traumatherapie

Trauma ist eine Folgestörung, eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation. Traumata können aber auch aus anderen Gründen entstehen, wie psychischer Überbelastung oder Vernachlässigung in der Kindheit.

Die Seele des Menschen besteht aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen, die bei Traumata nicht mehr gut miteinander funktionieren und desorganisiert sind. Die Therapie versucht, diese Anteile wieder kooperationsfähig zu machen, im Hier und Jetzt. Sie hat zum Ziel, die Abspaltungen der einzelnen Persönlichkeitsanteile so zu bearbeiten, dass der Mensch innerlich wieder zu einem Ganzen wird. Grundlage ist die Schaffung einer stabilen, sicheren Basis für die Betroffenen, von der aus behutsam das traumatische Ereignis besser integriert werden kann.

Die Therapie besteht aus drei Phasen:

Stabilisierung

Arbeit an den verschiedenen Persönlichkeitsanteilen

Traumakonfrontation

Meine Arbeit stützt sich auf integrative, ressourcenorientierte Methoden und auf die neusten Erkenntnisse der Neurobiologie. Im Zentrum steht die Arbeit mit den EGO-States auf den theoretischen Grundlagen von:

Frau Prof. Dr. Luise Reddemann
Dipl. Psych. Michaela Huber
Dr. Dipl. Psych. Ellert Nijenhuis
Dr. Suzette Boon